Durch die Vernetzung von kommunalen Pflegeberatungsstellen sowie informell Pflegenden, trägt TeReS dazu bei, die Qualität der häuslichen Versorgung zu verbessern, Belastungen zu verringern und die Handlungskompetenz informell Pflegender nachhaltig zu stärken.

Pflegeberatungsstellen profitieren von einer effizienteren Beratungspraxis, frühzeitigen Hinweisen auf Pflegerisiken und der Möglichkeit, gezielt auf individuelle Bedarfe zu reagieren. Gleichzeitig erhalten informell Pflegende passgenaue Informationen, Empfehlungen und Hinweise, dann, wenn sie gebraucht werden.

Kommunale Pflegeberatungsstellen

Nutzen durch TeReS

Effizientere Beratung und Kommunikation mit informell Pflegenden. 

Frühzeitige Pflegerisiken erkennen und informell Pflegende darüber informieren.

Die Selbsthilfe und Handlungskompetenz informell Pflegender zu unterstützen. 

Informell Pflegende

Nutzen durch TeReS

Vereinfacht und strukturiert mit Beratungsstellen zu kommunizieren.

Anonyme Unterstützung und Tipps von regionalen Beratungsstellen zu erhalten.

Auf Veränderungen in der Pflege- und Lebenssituation aufmerksam gemacht zu werden. 

Pilotregionen 

Durch die strukturelle Unterschiedlichkeit der Pilotregionen haben wir die Chance, das TeReS-Tele-Care-System unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen zu testen – und schaffen damit eine solide Grundlage für eine übertragbare, skalierbare Lösung.

Oberbergischer Kreis (OBK): Ein idealer Partner für die Erprobung innovativer Beratungslösungen

Der Oberbergische Kreis (OBK) bietet mit seinem langjährig erprobten Rahmenkonzept für die kommunale Senioren- und Pflegeberatung ideale Voraussetzungen zu der Erprobung von TeReS als digitales Instrument zur Unterstützung und Beratung von informell Pflegenden. Das dezentrale, wohnortnahe Beratungsmodell wird in enger Zusammenarbeit zwischen dem Kreis, den Kommunen und freien Trägern umgesetzt. Dabei tragen die Kommunen die Verantwortung für die Umsetzung vor Ort – entweder in eigener Trägerschaft oder durch Beauftragung freier Träger. Die fachliche Koordination und Qualitätssicherung werden zentral durch den Kreis wahrgenommen.

Im gesamten Kreisgebiet sind derzeit 21 Beraterinnen mit insgesamt 14,5 Vollzeitstellen tätig, die eng in einem Versorgungsnetz mit Versorgungsakteuren, Dienstleistern und Pflegeselbsthilfegruppen eingebunden sind. In der Mehrheit der Kommunen sind bereits Vernetzungsgremien etabliert, die den Austausch und die Weiterentwicklung der regionalen Unterstützungsangebote fördern.

Zudem verfügt der OBK über eine Pflegedatenbank sowie über vielfältige kommunale Strukturen in der Altenhilfe – etwa Begrüßungsdienste oder Projektgruppen zur Ansprache neuer Zielgruppen. Diese Vielfalt ermöglicht es, das neue Tool unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen praxisnah zu erproben.

Die Kombination aus erprobten Strukturen, kommunaler Vielfalt und hoher fachlicher Koordination macht den Oberbergischen Kreis zu einem idealen Partner für Pilotprojekte im Bereich digital unterstützter Pflegeberatung.

 

Weitere Informationen zu den Themen Gesundheit, Soziales und Pflege finden Sie unter folgendem Link: Oberbergischer Kreis: Gesundheit, Soziales & Pflege.
 

Stadt Köln: Partnerin zur Erprobung des Tele-Care-Systems in Beratungsstrukturen des urbanen Raums

Mit der Stadt Köln haben wir eine weitere Partnerin zur Erprobung gewonnen. Als Millionenstadt bietet die Stadt Köln hervorragende Voraussetzungen, unser digitales Instrument zur Beratung von informell Pflegenden auch in urbanen Strukturen zu testen. 

Die Stadt Köln hat die kommunale Seniorenberatung bereits im Jahr 2000 eingerichtet – und damit deutlich früher, als der Gesetzgeber einen bundesweiten Rechtsanspruch darauf formulierte. Köln verfügt somit über eine seit Jahrzehnten etablierte, belastbare Beratungslandschaft. Eine Besonderheit der Kölner Struktur liegt in der engen Zusammenarbeit mit den Trägern der freien Wohlfahrtspflege: So liegt die Umsetzung der unabhängigen Beratung in der Hand der Wohlfahrtsverbände.

Die Beratung ist bezirklich organisiert: In jedem der neun Kölner Stadtbezirke stehen für die Seniorenberatung 3,5 Vollzeitstellen zur Verfügung. Ergänzt wird dieses Angebot durch jeweils 0,5 Vollzeitstellen für die Präventiven Hausbesuche. Stadtweit umfassen diese beiden kommunalen Seniorenprogramme somit 36 Vollzeitstellen, die Beratung, Unterstützung und Orientierung bieten. Ergänzt werden diese Beratungsangebote durch weitere kommunale Programme zur Teilhabeförderung und Betreuungs- und Unterstützungsdienste.

Im Rahmen der individuelle Einzelfallarbeit arbeiten die Beratungsstellen trägerübergreifend eng mit weiteren Akteuren zusammen. Darüber hinaus bestehen in den Bezirken etablierte Strukturen der fallunabhängigen Netzwerkarbeit: So gibt es in jedem Bezirk einen Runden Tisch Seniorenarbeit, in dem Akteure der Altenhilfe, Pflege, Pflegeselbsthilfe, Ehrenamtsförderung, Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft zusammenarbeiten. Die Vernetzung ermöglicht eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Unterstützungsangebote und stellt sicher, dass lokale Bedarfe frühzeitig erkannt und adressiert werden. Seit 2018 fördert die Stadt Köln die bezirkliche Vernetzung im Rahmen des Programms der Seniorenkoordination in den Stadtbezirken. Die Seniorenkoordinator*innen übernehmen die Geschäftsführung der Runden Tische Seniorenarbeit. 

Die Kombination aus langjährig etablierten kommunalen Beratungsstrukturen, urbaner Vielfalt und bestehenden Netzwerken zur Zusammenarbeit von Kommune, Dienstleistern und Zivilgesellschaft macht die Stadt Köln zu einer spannenden Pilotregion für den technologiegestützten Aufbau regionaler Sorgegemeinschaften. 

Weitere Informationen zu den Themen Alter, Pflege und Seniorenarbeit in Köln finden Sie unter folgendem Link: https://www.stadt-koeln.de/service/adressen/amt-fuer-soziales-arbeit-senioren oder in der Sonderausgabe des Stadtmagazins „Kölner Leben“ – Wegweiser Gut informiert älter werden 
 

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