Mitmachen

Mitmachen

Sie unterstützen oder pflegen einen älteren Angehörigen zu Hause? Dann testen Sie die TeReS-App und gestalten Sie die Unterstützung von morgen mit.

Wer kann mitmachen? 

Alle Menschen, die Angehörige im Oberbergischen Kreises - mit allen 13 Städten und Gemeinden - oder in der Stadt Köln, Bezirk Rodenkirchen - mit allen 13 Stadtteilen im Kölner Süden - unterstützen und pflegen, können die TeReS-App testen und ihre Erfahrungen im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitstudie einbringen. 

Mehr Infos zur App, Begleitstudie und den Pilotregionen finden Sie im Folgenden. Flyer hier herunterladen. 

So einfach gehts

1. App kostenlos herunterladen

Kostenlos im App-Store oder Google Playstore herunterladen.


2. Fragebogen ausfüllen
⏱ Dauer: ca. 15 Minuten. Alle Angaben sind freiwillig. Jederzeit pausieren.


3. Auswertung durch Expert:innen
Ihre Angaben werden anonym an die für Sie zuständige Beratungsstelle übermittelt und dort von erfahrenen Beratenden ausgewertet. 


4. Individuelle Rückmeldung erhalten
Sie erhalten zeitnah eine persönliche Empfehlung mit Informationen zu passenden Unterstützungs- und Entlastungsangeboten in Ihrer Region.

Ihre Vorteile: 

✔ kostenlos

✔ anonym & ohne Anmeldung 

✔ individuelle Empfehlungen zu Unterstützungsangeboten

✔ ohne Termin - bequem von zuhause

✔  wissenschaftlich begleitet

 

Pflegende Angehörige leisten täglich Großes im Kleinen. Oft bleibt wenig Zeit und Kraft, sich über Unterstützungsangebote zu informieren.

Die TeReS-App hilft, frühzeitig passende Hilfen zu finden, bevor die Belastung zu groß wird.

 

Wissenschaftliche Begleitstudie

Die Testphase wird durch das Institut für Pflegewissenschaften der Universität zu Köln wissenschaftlich begleitet. So wird untersucht und bewertet, wie hilfreich die TeReS-App von pflegenden Angehörigen erlebt wird.

Die Datenerhebung folgt auf zwei Wegen:

  • Online-Befragung per Link über die App
  • telefonische Interviews 

 

Interesse an einer Teilnahme? Dann melden Sie sich bei: 

Swantje Seismann-Petersen, Tel. 0151 42 22 84 93, swantje.seismann-petersen@uk-koeln.de 

Andrea Leinen, Tel. 0221 478 654 89, andrea-leinen@uk-koeln.de 

 

Informationsschreiben zur Teilnahme an den Interviews

Pilotregionen 

Mit dem Oberbergischer Kreis und der Stadt Köln konnten zwei Pilotregionen eingebunden werden, die sich in ihrer kommunalen Beratungsstruktur unterscheiden. Das bietet die Chance, das TeReS-System unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen zu testen – und schafft so eine solide Grundlage für eine übertragbare, skalierbare Lösung.

Oberbergischer Kreis

Der Oberbergische Kreis bietet mit seinem langjährig erprobten Rahmenkonzept für die kommunale Senioren- und Pflegeberatung ideale Voraussetzungen zu der Erprobung von TeReS als digitales Instrument zur Unterstützung und Beratung von informell Pflegenden. Das dezentrale, wohnortnahe Beratungsmodell wird in enger Zusammenarbeit zwischen dem Kreis, den Kommunen und freien Trägern umgesetzt. Dabei tragen die Kommunen die Verantwortung für die Umsetzung vor Ort – entweder in eigener Trägerschaft oder durch Beauftragung freier Träger. Die fachliche Koordination und Qualitätssicherung werden zentral durch den Kreis wahrgenommen. 

Getestet wird TeReS zunächst mit Beraterinnen aus Gummersbach, Bergneustadt und Lindlar, aber alle Bürger*innen und Bürger der 13 Städte und Gemeinden des Oberbergischen Kreises können über die App anfragen stellen und an die zuständigen Ansprechpersonen weitergeleitet werden.

Im gesamten Kreisgebiet sind derzeit 21 Beraterinnen mit insgesamt 14,5 Vollzeitstellen tätig, die eng in einem Versorgungsnetz mit Versorgungsakteuren, Dienstleistern und Pflegeselbsthilfegruppen eingebunden sind. In der Mehrheit der Kommunen sind bereits Vernetzungsgremien etabliert, die den Austausch und die Weiterentwicklung der regionalen Unterstützungsangebote fördern. Zudem verfügt der Oberbergische Kreis über eine Pflegedatenbank sowie über vielfältige kommunale Strukturen in der Altenhilfe – etwa Begrüßungsdienste oder Projektgruppen zur Ansprache neuer Zielgruppen. Diese Vielfalt ermöglicht es, das neue Tool unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen praxisnah zu erproben.

Die Kombination aus erprobten Strukturen, kommunaler Vielfalt und hoher fachlicher Koordination macht den Oberbergischen Kreis zu einem idealen Partner für Pilotprojekte im Bereich digital unterstützter Pflegeberatung.

Weitere Informationen zu den Themen Gesundheit, Soziales und Pflege finden Sie unter folgendem Link: Oberbergischer Kreis: Gesundheit, Soziales & Pflege. 

 

Stadt Köln, Bezirk Rodenkirchen

Als Millionenstadt bietet die Stadt Köln hervorragende Voraussetzungen, unser digitales Instrument zur Beratung von informell Pflegenden auch in urbanen Strukturen zu testen. Zur ressoucensparsamen Erprobung erfolgt die Pilotierung zunächst auf den Bezirk Rodenkirchen begrenzt.

Auch die Stadt Köln verfügt über eine seit Jahrzehnten etablierte, belastbare Beratungsstruktur. So hat die Stadt Köln das Programm der kommunalen Seniorenberatung bereits im Jahr 2000 eingerichtet – und damit deutlich früher, als der Gesetzgeber einen bundesweiten Rechtsanspruch darauf formulierte. Eine Besonderheit der Kölner Struktur liegt in der engen Zusammenarbeit mit den Trägern der freien Wohlfahrtspflege: So liegt die Umsetzung der unabhängigen Beratung in der Hand der Wohlfahrtsverbände.

Die Beratung ist bezirklich organisiert: In jedem der neun Kölner Stadtbezirke stehen für die Seniorenberatung 3,5 Vollzeitstellen zur Verfügung. Ergänzt wird dieses Angebot durch jeweils 0,5 Vollzeitstellen für die Präventiven Hausbesuche. Stadtweit umfassen diese beiden kommunalen Seniorenprogramme somit 36 Vollzeitstellen, die Beratung, Unterstützung und Orientierung bieten. Ergänzt werden diese Beratungsangebote durch weitere kommunale Programme zur Teilhabe- und Netzwerkförderung und häusliche Unterstützungsdienste.

Im Rahmen der individuelle Einzelfallarbeit arbeiten die Beratungsstellen trägerübergreifend eng mit weiteren Akteuren zusammen. Darüber hinaus bestehen in den Bezirken etablierte Strukturen der fallunabhängigen Netzwerkarbeit: So gibt es in jedem Bezirk einen Runden Tisch Seniorenarbeit, in dem Akteure der Altenhilfe, Pflege, Pflegeselbsthilfe, Ehrenamtsförderung, Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft zusammenarbeiten. Die Vernetzung ermöglicht eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Unterstützungsangebote und stellt sicher, dass lokale Bedarfe frühzeitig erkannt und adressiert werden. Seit 2018 fördert die Stadt Köln die bezirkliche Vernetzung im Rahmen des Programms der Seniorenkoordination in den Stadtbezirken. Die Seniorenkoordinator*innen übernehmen die Geschäftsführung der Runden Tische Seniorenarbeit. 

Zunächst wird in den 13 Stadtteilen im Bezirk Rodenkirchen mit der Pilotierung gestartet: Bayenthal, Godorf, Hahnwald, Immendorf, Marienburg, Meschenich, Raderberg, Raderthal, Rodenkirchen, Sürth, Rondorf, Weiß und Zollstock. Teilnehmende Beratungsstellen sind die Beratungsstellen der ASB Alten- und Pflegeheime Köln GmbH und des Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. im Bezirk.

Die Kombination aus langjährig etablierten kommunalen Beratungsstrukturen, urbaner Vielfalt und bestehenden Netzwerken zur Zusammenarbeit von Kommune, Dienstleistern und Zivilgesellschaft macht die Stadt Köln zu einer spannenden Pilotregion für den technologiegestützten Aufbau regionaler Sorgegemeinschaften. 

Weitere Informationen zu den Themen Alter, Pflege und Seniorenarbeit in Köln finden Sie unter folgendem Link: https://www.stadt-koeln.de/service/adressen/amt-fuer-soziales-arbeit-senioren oder in der Sonderausgabe des Stadtmagazins „Kölner Leben“ – Wegweiser Gut informiert älter werden

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