Aktuelles
Hier finden Sie Eindrücke und Aktuelles aus unserem Projekt. Diese Seite wird stets aktuell gehalten. Sollten Sie trotzdem einmal nicht finden, was Sie suchen, nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf – wir helfen Ihnen gerne weiter.

TeReS im WDR
Juli 2026 – Pilotprojekt im Fokus der Berichterstattung
Unser Projekt hat das Interesse des WDR geweckt: Im Rahmen eines aktuellen Beitrags berichtet der WDR über die Pilotierung unserer digitalen Unterstützungslösung für pflegende Angehörige im Oberbergischen Kreis und in Köln.
Den WDR-Beitrag finden Sie hier:
https://www1.wdr.de/nrw/bergisches-land/oberbergischer-kreis/pflege-angehoerige-zuhause-koeln-oberberg-pilotprojekt-ki-100.html
Wir freuen uns sehr, dass der WDR die Entwicklung von TeReS auch weiterhin journalistisch begleiten wird. Bereits jetzt ist ein Follow-up in einigen Monaten geplant, das als Fernsehbeitrag die weiteren Erfahrungen und Ergebnisse aus der Pilotphase dokumentieren soll.
Wir bedanken uns für das große Interesse an unserem Projekt und freuen uns darauf, die nächsten Meilensteine gemeinsam mit unseren Projektpartnern und der Öffentlichkeit zu teilen.
Unser besonderer Dank gilt Daniel Gowitzke vom WDR sowie der der Pressestelle des Oberbergischen Kreises für die engagierte Unterstützung und professionelle Begleitung.

Vom Prototyp in die Praxis: TeReS-System goes live!
Juli 2026 – App ab jetzt im App-Store verfügbar
Ab dem 27. Juli startet wir in unseren Pilotregionen den Live-Betrieb des TeReS-Systems. Menschen, die Angehörige im Oberbergischen Kreis oder in der Stadt Köln, Bezirk Rodenkirchen zu Hause unterstützen oder pflegen, können die App ab jetzt über den App-Store herunterladen, testen und ihre Erfahrungen im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitstudie einbringen. Der Release im Google Playstore folgt in den kommenden Tagen.
Das System wird zunächst in fünf Senioren- und Pflegeberatungsstellen im Oberbergischen Kreis und in Köln erprobt und wissenschaftlich evaluiert. Ziel ist es, Beratungsfachkräfte bei ihrer Arbeit zu unterstützen und pflegenden Angehörigen den Zugang zu Informationen und Hilfsangeboten zu erleichtern.
Der enge Austausch mit den Beratungsstellen ist dabei ein zentraler Erfolgsfaktor. Bereits in den vorbereitenden Lernräumen haben die zukünftigen Pilotanwender:innen wertvolle Rückmeldungen gegeben, die direkt in die Weiterentwicklung der Anwendungen eingeflossen sind. Nun freuen wir uns darauf, auch die Erfahrungen informell Pflegender in die Pilotierung einzubeziehen.
Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für das große Engagement und die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Gemeinsam entwickeln wir digitale Lösungen, die sich an den Bedarfen der Praxis orientieren.

Erfolgreiche Lernräume zur Vorbereitung der Pilotphase
Mai & Juni 2026 | Digitale Lernräume mit Pilotanwender:innen
Im Mai und Juni 2026 fanden drei digitale Lernräume mit den Beratenden der fünf Senioren- und Pflegeberatungsstellen statt, die die TeReS-Anwendung ab Ende Juli im Live-Betrieb erproben werden. Im Rahmen einer Live-Demo lernten die zukünftigen Pilotanwender:innen die App für informell Pflegende sowie die webbasierte Plattform und den KI-Assistenten für Beratungsstellen kennen.
Im Mittelpunkt stand der konstruktive Austausch zu Benutzerfreundlichkeit, operative Fragen sowie die Bewertung der Qualität der Ergebnisse der digitalen Lösung. Die Rückmeldungen aus der Beratungspraxis lieferten wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der Anwendung. Besonders positiv bewertet wurde die hohe Qualität der Zusammenfassungen des KI-Assistenten. Gleichzeitig zeigte sich, dass die KI-generierten Vorschläge zu Maßnahmen und Unterstützungsangebote die fachliche Expertise und das komplexe Fallverstehen der Beratenden noch nicht ausreichend abbilden.
Diese Erkenntnisse fließen direkt in die Optimierung der Anwendung ein. Ziel ist es, die jeweiligen Stärken von menschlicher Expertise und KI-basierter Technik noch stärker miteinander zu verbinden: Der KI-Assistent soll Beratungsprozesse durch eine strukturierte Aufbereitung der Informationen und passende Vorschläge unterstützen, während Beratende ihre eigenen Einschätzungen und Empfehlungen noch einfacher ergänzen können. Hierfür werden sowohl das Prompting des KI-Assistenten als auch die Benutzeroberfläche für die Beratungsstellen gezielt weiterentwickelt.
Wir danken allen Beteiligten aus dem Oberbergischen Kreis und der Stadt Köln für ihr großes Engagement und die vertrauensvolle Zusammenarbeit – besonderer Dank gilt den Berater:innen der mitwirkenden Senioren- und Pflegeberatungsstellen in Bergneustadt, Lindlar und Gummersbach sowie der Seniorenberatungsstellen der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. und der ASB Alten- und Pflegeheime Köln GmbH im Bezirk Köln-Rodenkirchen.

Neues Feature: Integration des Buddy-Wissensmanagements
Mai 2026 – Kooperation mit ZTM als Antwort auf den Bedarf aus der Praxis
Um das Wissensmanagement im TeReS-System weiter zu verbessern, kooperieren wir ab sofort mit dem ZTM in einem experimentellen Entwicklungsprojekt. Ziel ist es, die Wissensmanagement-Lösung Buddy über eine API-Schnittstelle mit dem TeReS-System zu verbinden.
Buddy ermöglicht ein KI-gestütztes Wissensmanagement, bei dem der Chatbot ausschließlich auf definierte und freigegebene Quellen zugreift. Im Gegensatz zu allgemeinen Sprachmodellen kann so gezielt gesteuert werden, welche Informationen bereitgestellt werden. Dadurch lassen sich die Validität der Antworten erhöhen und sogenannte Halluzinationen deutlich reduzieren.
Die Technologie wird bereits erfolgreich als Produktivsystem im Qualitätsmanagement sowie als Chatbot in der Schlaganfallhilfe und der Psychoedukation eingesetzt. Im TeReS-Kontext soll Buddy künftig dabei unterstützen, regionale Angebote und Dienstleistungen einfacher zu verwalten, aktuell zu halten und gezielt zu recherchieren. Dokumente und Webseiten können KI-gestützt ausgelesen und in das Wissensmanagement integriert werden, sodass Informationen nicht mehr an mehreren Stellen parallel gepflegt werden müssen.
Über die geplante API-Anbindung kommuniziert der TeReS-KI-Assistent direkt mit Buddy und kann passende regionale Angebote anhand der individuellen Bedarfe recherchieren und den Beratenden zur Verfügung stellen. Damit möchten wir Beratungsstellen und Kommunen bei einer Herausforderung unterstützen, die uns aus der Praxis immer wieder zurückgemeldet wird: die kontinuierliche Pflege aktueller Übersichten über regionale Angebote und Dienstleister.
Mehr Infos unter: https://www.ztm.de/buddy/

TeReS auf Kongressen und Fachmessen im Frühjahr 2026
6. Mai 2026 | Gesundheitskongress des Westens Köln
TeReS war in den letzten Wochen auf mehreren Fachveranstaltungen vertreten, um das Projekt einem breiten Fachpublikum vorzustellen, neue Impulse für die Weiterentwicklung aufzunehmen und den Austausch mit Akteur:innen aus Gesundheitswesen, Pflege und Forschung zu stärken.
DMEA (Digital Medical Expertise & Applications)
21. bis 23. April 2026, Berlin
Auf der DMEA, Europas führender Messe für Digital Health, stand insbesondere der Austausch zur Weiterentwicklung von TeReS im Mittelpunkt. Die DMEA bringt jährlich Expert:innen aus Gesundheitsversorgung, Wissenschaft, Politik und IT zusammen und gilt als zentrale Plattform für digitale Innovationen im Gesundheitswesen.
Im Rahmen der diesjährigen Messe in Berlin konnten wir Gespräche mit potenziellen Kooperationspartnern führen und Möglichkeiten für gemeinsame Weiterentwicklungen ausloten, insbesondere mit Blick auf die Lösung zur Wissensdatenbank innerhalb von TeReS. Der intensive fachliche Austausch hat gezeigt, wie groß der Bedarf an vernetztem Wissenstransfer und praxisnahen digitalen Unterstützungsangeboten im Pflege- und Gesundheitsbereich ist.
Gesundheitskongress des Westens (GdW)
06. bis 07. Mai 2026, Köln
Auch auf dem Gesundheitskongress des Westens (GdW) war TeReS dieses Jahr, gemeinsam mit der Gesundheitsregion KölnBonn e.V. am Gemeinschaftsstand vertreten. Der Kongress zählt zu den wichtigen Plattformen für den Austausch zwischen Gesundheitswirtschaft, Politik, Wissenschaft und Versorgungspraxis in Nordrhein-Westfalen.
Im Mittelpunkt standen Gespräche über gesundheitspolitische Ausrichtungen, notwendige Reformen im Pflegebereich sowie die wachsende Bedeutung informeller Pflege für die zukünftige Stabilisierung der Versorgungssysteme. Darüber hinaus bot der Kongress eine wertvolle Gelegenheit, TeReS einem interdisziplinären Fachpublikum vorzustellen und sich mit verschiedenen Akteur:innen zu möglichen Kooperationen und Anwendungsfeldern auszutauschen.

TeReS auf der MEDICA 2025
19. November 2025 | MEDICA Düsseldorf
Auch in diesem Jahr hatten wir wieder die Möglichkeit unser Projekt auf der MEDICA zu präsentieren und haben gerne die Chance genutzt, neben der Vielfalt an Themen auch das Thema der informellen Pflege auf der Fachmesse zu vertreten.
Vielen Dank an das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW für die Gelegenheit ein Update zu den Ergebnissen und erfolgreichen Entwicklungen im letzten Jahr zu geben.
Besonders der Austausch mit anderen spannenden Projekten, die wie TeReS technologiegestützten Lösungen für bestehende Herausforderungen in der ambulanten Versorgung erproben und im Rahmen des Innovationswettbewerb Gesünder.IN.NRW gefördert werden, war sehr hilfreich. So nehmen wir viel Bestätigung und noch mehr wertvolle Impulse für die kommenden Entwicklungsschritte mit.

Remagener Campus Gespräche - Mit Pflegeinnovation die Zukunft gestalten
10. Oktober 2025 | Campus Remagen
Am 10. Oktober 2025 fand am RheinAhrCampus der Hochschule Koblenz die Veranstaltung Remagener Campus Gespräche in Kooperation mit dem Förderkreis der Fachhochschule im Kreis Ahrweiler e.V. statt. Moderiert von Jens Kröger zeigte die Veranstaltung, wie innovative Konzepte die Pflege der Zukunft gestalten können.
Martina Thelen (Gesundheitsregion KölnBonn e. V.) stellte TeReS vor. Victoria Pohl vom Pflegedienst SchönLeben präsentierte ergänzend ihre digitale App für den Alltag im ambulanten Pflegedienst.
Volle Reihen, rege Diskussionen und spürbare Aufbruchstimmung prägten zudem das Bild: Das Campusgespräch machte deutlich, wie relevant das Thema Pflegeinnovation heute ist – und wie viel Potenzial entsteht, wenn Hochschule, Praxis und Region gemeinsam Zukunft denken. Im Austausch zwischen Expert:innen, Studierenden und Interessierten wurde klar: Innovation in der Pflege gelingt nur durch das Zusammenspiel von Technik, Haltung und Kooperation.

TeReS
Konsortialtreffen Q3
18. Juli 2025 | Köln
Im Rahmen des Konsortialtreffens wurde der weitere Projektverlauf abgestimmt. Besonders Themen wie der Onboarding-Prozess sowie die bald anlaufende Pilotierung standen im Fokus der Diskussionen. Wir starten mit Zuversicht in die kommenden Projektaufgaben!

Workshop mit Pflegeberaterinnen: Bedarfe der Praxis erkennen – digitale Lösungen weiterdenken
4. Juni 2025 | Gummersbach
Im Rahmen eines Workshops mit Pflegeberaterinnen aus dem Oberbergischen Kreis hatten wir die Chance, vertiefende Einblicke in die regionalen Strukturen und aktuellen Herausforderungen der kommunalen Senioren- und Pflegeberatung zu gewinnen. Ziel des Workshops war es, Bedarfe aus der Praxis zu identifizieren und Konsequenzen für die Weiterentwicklung des TeReS-Systems abzuleiten.
Angesichts des demografischen Wandels und der wachsenden Zahl pflegebedürftiger Menschen wird deutlich: Informelle Sorgestrukturen – wie pflegende Angehörige oder Nachbarschaftshilfe – brauchen mehr Unterstützung. Gleichzeitig stoßen professionelle Beratungsangebote zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen. Vor diesem Hintergrund wurde im Workshop diskutiert, wie die TeReS-App als Kommunikationsinstrument beitragen kann, Ratsuchende früher zu erreichen, die Selbsthilfe durch Information zu fördern und den zeitlichen Aufwand für Beratungsstellen zu reduzieren.
Gemeinsam haben wir typische Anlässe und Themen gesammelt, mit denen Ratsuchende auf Beratungsstellen zugehen. Ebenso wurde reflektiert, welche Informationen Pflegeberater*innen gerne schneller und gezielter an Senior*innen und informell Pflegende weitergeben möchten. Außerdem wurden verschiedene Fragebögen und Assessments durchgegangen, um zu prüfen, inwiefern die erhobenen Informationen für den Beratungsverlauf relevant sind.
Der Workshop bot einen wichtigen Raum für Praxiseinblicke mit dem klaren Ziel, bestehende Strukturen zu stärken und neue, digitale Wege in der Pflegeberatung sinnvoll einzubinden. Wir danken Christine Prinz (Koordination Senioren- und Pflegeberatung, Oberbergischer Kreis), Manuela Bergmann (Senioren- und Pflegeberaterin Bergneustadt) und Laura Philipp (Senioren- und Pflegeberaterin Lindlar, Annele-Meinerzhagen-Stiftung) ganz herzlich für Ihre Expertise und den bereichernden Austausch.

TeReS auf dem Gesundheitskongress des Westens 2025
14.-15. Mai 2025 | Köln
Der 19. Gesundheitskongress des Westens war ein voller Erfolg – mit großer Resonanz, lebendigem Austausch und zahlreichen Impulsen für die Zukunft unseres Gesundheitssystems. Rund 1.200 Teilnehmende aus allen Bereichen des Gesundheitswesens – von Politik und Wissenschaft über Versorgung und Wirtschaft bis hin zu Start-ups – kamen in Köln zusammen.
Auch TeReS war sichtbar vertreten – unter anderem am Gemeinschaftsstand des Gesundheitsregion KölnBonn e.V., wo wir zahlreiche Projektflyer verteilen und mit Interessierten ins Gespräch kommen konnten. Darüber hinaus hatten wir die Gelegenheit, unser Projekt im Rahmen der Session „Nahtlose Versorgung: Wie entstehen die notwendigen Verbundstrukturen?“ einem breiten Fachpublikum vorzustellen.

TeReS auf der MEDICA 2024
11.-14. November 2024 | Düsseldorf
Vielen Dank an das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, für die Möglichkeit, das im Rahmen des Innovationswettbewerb Gesünder.IN.NRW geförderte Projekt TeReS, vorstellen zu dürfen. Wir haben uns über den Austausch aller Interessierten sehr gefreut.

Projekt Kick-Off
11. Juli 2024 | Köln
Am 11. Juli 2024 fand im Institut für Pflegewissenschaft der Universität zu Köln die Kick-Off Veranstaltung für das Projekt TeReS statt. Die Vertreter:innen der vier Projektpartner Gesundheitsregion KölnBonn e.V., Institut für Pflegewissenschaft - Universität zu Köln; Medizinische Fakultät und Uniklinik Köln, NursIT Institute GmbH und Institut für Gesundheitswirtschaft (gewi) e.V., stellten gemeinsam eine Planung für die kommenden drei Jahre auf und zeigten sich motiviert für die Umsetzung des Projekts.
